KW40 - La Franqui
Geschrieben von: Adi Zurbrügg Mittwoch, den 21. September 2011 um 11:51 Uhr
KW40
La Franqui
Wir fahren gegen Süden – Kitesurfen, KLB und Buggyfahren à gogo. Das in der Herbstwoche vom 1. -9. Oktober, oder länger, wer nicht genug kriegt ;-)
Für die, welche noch nie darüber gelesen haben an dieser Stelle ein paar Infos. La Franqui liegt bei Leucate, zwischen Narbonne und Perpignan. Einfach der Autobahn gegen Süden Richtung Barcelona fahren und die Ausfahrt La Franqui nehmen... dort ist das Mekka der Windfreaks. Wind ist immer vorhanden: Entweder der lauschige vom Meer oder der Tramontana von den Pyrenäen runter. Der ist dann was für die kleinsten Kites. Für Kitesurfer gibt es etliche Etanges zum rippen, neben dem Meer, aber Anfängertauglich ist es nicht gerade. Für KLB und Kitebuggy ist es das Mekka: Eine bretterharte Sandpiste, optimal den Winden ausgerichtet und mehrere Kilometer lang, lassen das Herz höher schlagen. Das ist es dann auch, was die Lose zusammengewürfelte Truppe den lieben, langen Tag auch macht: kiten, kiten, kiten. Abends gemütlich bei einander sitzen und plaudern, kochen, tanzen, feuern und manchmal gibt es noch eine Nachtkitesession. Während wir früher direkt auf dem Strand übernachteten, ist das seit wenigen Jahren leider nicht mehr möglich in LF. Es gibt zwar andere Ecken, die sind aber dem Wind derart ausgesetzt, dass es nicht sehr gemütlich ist in der Nacht. Darum erstellen wir unser Camp jeweils neben dem bereits geschlossenen Campingplatz Les Cousoules. Dort hat es einen mit Kies bedeckten grossen Parkplatz mit Nischen für ein paar Autos oder Camper. Für Zeltler hat es auch immer ein Ecken übrig. Gekocht wir oft gemeinsam, aber jeder kann sein Süppchen kochen, wann er will. Bitte aber einen Grundstock an Food selber mitbringen und vor allem die Getränke und Frischwasser. Einkaufen kann man ganz in der Nähe. Eine Dusche gibt es Freiluft vorne am Strand, beim verwaisten Baywatchturm. Das Meer ist oft noch warm und lädt zum baden ein. Geschäftet wird in der Natur mit Spaten, ausser man hat einen feudalen Camper dabei. Stimmung ist jeweils Locker – oft sind über 10 Kiter vor Ort, etliche sind beim SKA dabei. Wir sind aber offen für neue Gesichter, wir sind keine geschlossene Gemeinschaft. Kiten ist unser gemeinsamer Nenner.
In der Regel ist es durch den Tag noch warm, kurze Hosen und T-Shirt reichen aus. In der Nacht lohnt es sich, warme Sachen wie Faserpelz und Kappe dabei zu haben. Wir bewegen uns in der freien Natur. Wind ist angriffig, winddichte Kleidung von Vorteil. Neopren Anzug auch. Sei es fürs Kitesurfen oder aber auch auf dem Buggy. Es gibt Zeiten, da ist der Strand manchmal vollgelaufen oder nur Teilweise befahrbar. Da kann es schon mal herumspritzen. So zum Beispiel im letzen Jahr: da hatten wir Knie tiefes Wasser auf der Pleine. Erstaunlicherweise war der Strand zwei Tage später komplett abgetrocknet. Dazwischen war es ziemlich pampig. Die Natur hat seine eigenen Launen, lassen wir uns überraschen.






